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Neuland V - Peter Stahr

Peter Stahr ART

Zu meiner Arbeit

Peter Stahr ließ sich nach seinem Kunststu­dium in Braunschweig auf unterschiedlichen Wegen künstlerisch inspirieren. Er arbeitete in der Malerei, Medienkunst sowie im Web­design und war zudem als Lehrer tätig. Seit 2021 widmet er sich vollständig der freien Kunst und arbeitet heute als freischaffender Künstler in Göttingen, wo er sich mit seinen großformatigen Acrylwerken einen Namen ge­macht hat.

Er verwendet bevorzugt Acryl und Mischtechniken auf großen Leinwänden, wobei er Pigmente, Dispersionen, Erden und weitere Materialien kombiniert, um vielschichtige, tiefgründige Werke zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit zu erschaffen.

Peter Stahrs Kunst ist mehr als eine visuelle Darstellung - sie fordert dazu auf innezuhal­ten, in die Tiefen der eigenen Erinnerungen einzutauchen und die emotionale Kraft abstrakter Landschaften neu zu entdecken. Seine Werke sind eine Hommage an die Wechselwirkung von Natur und Emotion, an Vergänglichkeit und Beständigkeit - und an die unerschöpfliche Inspirationsquelle der menschlichen Gefühlswelt.

Seine Wer­ke erzählen aus dem Inneren; Storytelling eines Künstlers, der mit beeindruckender Leichtigkeit die traditionellen Grenzen der Landschaftsmalerei hinter sich lässt. In Stahrs Werken verschmelzen Realität und Imaginati­on zu einer kraftvollen Bildsprache, die weit über das Sichtbare hinausgeht. Seine Kompo­sitionen sind keine reinen Abbilder, sondern lebendige Transformationen der Wirklichkeit; eine Einladung, die Welt mit neuen Augen in ihrer Vielschichtigkeit zu erfassen und sich auf eine sinnliche Reise zwischen Wirklichkeit und Vision zu begeben. 

Über meine Arbeit

ARTPROFIL Kunstmagazin - Heft-Nr. 161-2025, 30. Jahrgang 

ARTPROFIL
ARTPROFIL Kunstmagazin - Heft 161
ARTPROFIL Kunstmagazin - Heft 161 - Profil Peter Stahr
ArtMajeur Magazine - Peter Stahr, Artikel 1

Mit seinen großformatigen Leinwänden verwandelt Peter Stahr Pigmente, Texturen und Naturmaterialien in Landschaften, die Herz und Fantasie gleichermaßen berühren. Zwischen Meer, Erinnerungen und Empfindungen lädt jedes Werk den Betrachter ein, innere Welten zu erkunden, Ruhe und Hoffnung zu erfahren und die Welt neu zu sehen.

Museum Bad Hersfeld
Ausstellung SichtWeiten - Galerie Im Stift Bad Hersfeld vom 22.09. - 12.11.2023

"Die Stadt Bad Hersfeld ist erfreut, vom 22. September 2023 bis 12. November 2023 die Ausstellung SichtWeiten des Künstlers Peter Stahr in den Räumlichkeiten der Galerie im Stift präsentieren zu können. Diese Ausstellung ist ein einzigartiger Höhepunkt in unserer Galerie, da sie die faszinierende Welt abstrakter Acrylmalerei im Kontext von Landschaftsdarstellungen erkundet. Peter Stahr, ein beeindruckender Künstler auf diesem Gebiet, hat mit SichtWeiten eine Sammlung von Werken geschaffen, die die Grenzen zwischen Realität und Abstraktion anschaulich verschwimmen lassen ...

Laudatio Göttingen
SichtWeiten - Peter Stahr, Ausstellung in der Galerie Alte Feuerwache Göttingen

"Die Farbe Blau in allen ihren Nuancen und zahlreichen Wirkungsweisen ist die bevorzugte Farbe der Bilderserie Magic Landscapes. Das Licht und die Farbe des Meeres und des Himmels, aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und mit fast poetischem Gespür gemalt. Es sind sachliche, klare Kompositionen visualisierter Erinnerungen an die Sehnsuchtsorte des Künstlers.

In seinen Bildern gibt er diese Assoziationsräume an den Betrachter weiter, um in ihm individuelle, lang verschüttete Emotionen und Erinnerungen lebendig werden zu lassen. Es sind Bilder, die die Wirklichkeit auf eine Konstruktion kurz vor der Abstraktion reduzieren. 

"Die Bilder korrespondieren mit ästhetischen Horizonten mehrerer Künste.

Zunächst scheint da Turner mit seiner entgrenzenden Leidenschaft für Meeresweiten und Himmelswagnisse auf.

Dann höre ich Erich Fried fürsorglich flüstern: "Wenn der Mensch ans Meer kommt / Soll er schweigen".

Dann stürzen sich die Schlussakkorde von Smetanas Moldau in den offenen Schoß der See.

Und dann diese blaue Ruhe! Alles ist da in allem - blaue Sehnsucht und fernes Fühlen paaren sich mit der einverständigen Gewissheit, dass da kein Bleiben ist im Bleiben. Und immer diese Ruhe, dies Einverständige.

Das Blau der Bilder legt sich still auf die Strände meiner Metaphern: "fahr nun ans meer und mal das licht in allen farben und wenn der himmel will dann kehr zurück und küsse alle meine narben"."

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